Master of Evil von Adam Christopher
Colonel Halland Goth, der Kommandant der imperialen Garde möchte nichts mehr als seinem Imperium zu dienen. Er glaubt an die neue Ordnung, glaubt an Palpatine und er möchte bei jedem Schritt dabei sein, den dieses Imperium noch gehen wird. Doch Halland leidet an Kangly's Syndrom, eine unheilbare Krankheit und es wird immer schwieriger dies vor seinen Vorgesetzten zu verbergen.
TC-99, Goths modifizierter Protokolldroide, gibt sein Bestes um Hallands Alltag mit der Krankheit zu erleichtern, doch die Medikamente verlieren mehr und mehr an Wirkung. Fieberhaft sucht Halland nach einer Lösung und diese präsentiert sich ihm in Form von Darth Vader: Colonel Goth wird von COMPNOR angeheuert den dunklen Lord zu beschatten und seine Loyalität zum Imperium zu testen, weshalb er offiziell zu dessen Leibwächter gemacht wird.
Halland wiederrum sieht in Vaders Rüstung seine Chance zu überleben und dann werden sie auch noch auf einen unterentwickelten Planeten geschickt, auf dem ein Schamane mit der Fähigkeit der Wiederbelebung sein Unwesen treiben soll. Die Dinge scheinen sich zu fügen und Halland wagt zu hoffen, das es er dem Imperium doch noch dienen kann...
"Master of Evil" ist das zweite Buch von Adam Christopher im Star Wars Universum und ist genau so stark wie sein Erstlingswerk "Shadow of the Sith". Adam Christopher hat ein Talent dafür die dunkle Seite zu beschreiben und die Psyche seiner Nutzer zu ergründen. Hier liefert er uns mit Halland Goth einen gutherzigen Idealisten, der trotzt seiner Loyalität zum Imperium zu keinem Zeitpunkt böse wirkt. Er glaubt einfach an das Gute in der imperialen Maschinerie und ist ihren bösen Eigenschaften gegenüber blind. Seine Beziehung zu TC-99 ist herzerwärmend und der emotionale Dreh und Angelpunkt des Buches.
Wir erleben in diesem Buch auch einen Darth Vader, der sich noch ganz am Anfang seines zweiten Lebens befindet und der immernoch an Padme Amidala hängt und der Hoffnung sie retten zu können. Adam gelingt es sehr gut, Vader in diesem Stadium seiner Entwicklung einzufangen und ihn nahbar zu machen. Ich kann "Master of Evil" nur jedem empfehlen, der sich für das Imperium und Vader interessiert. Es ist ein sehr gutes Buch über die Anfangstage der imperialen Herrschaft.
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